S P I R A L   D A N C E    i n   H o h n s t o r f

Das Prinzip der Spirale ist eine der ursprünglichsten und natürlichsten Bewegungsformen.  

Du erkennst sie in vielen Formen der Natur: im Wasser, in der Luft, im Tierreich wie zum Beispiel in Muscheln und Schnecken und im Pflanzenreich. Du entdeckst sie in der großartigen Drehung der Milchstrasse, Planeten rotieren um die Sonne, Elektronen wirbeln spiralförmig um den Atomkern. 

Die gesamte Erbinformation lebender Zellen und Organismen, unsere DNS, basiert auf der Architektur unseres Körpers einer spiralähnlichen Form.  Kinder tanzen oft aus purer Lebensfreude

                                                                                               um sich selbst. Sie sind noch mit dem Kosmos verbunden.

Freitags  von 19.00 - 20.30 Uhr

Termine 2018  bei einer Mindestteilnehmerzahl von 3 Personen.

                                    

15 € 

Anmeldung verbindlich bis zu dem Dienstag davor.  

 

Spiral Dance  basiert auf der Grundlage der spiraldynamischen Bewegung. Seit uralten Zeiten haben die Sufis diese Bewegungsform zu einer ihrer kraftvollsten Meditation, dem "Whirling - der Drehtanz der Derwische (Sema)" entwickelt. Du drehst dich um deine Körpermitte, erst langsam, dann immer schneller. Mit der Zeit erlebst du in diesem Tanz Zentrierung und Stille. Mit der Stärkung der inneren Achse ist die Verbindung von Himmel und Erde direkt erfahrbar. 

Spiral Dance  lernst Du durch üben, üben, üben. Durch Ausdauer und Hingabe in die sich wiederholenden Bewegungen wird sich mit der Zeit Dein Körper und Geist auf die Drehbewegungen einlassen können und es entsteht Leichtigkeit und Freude. Deine Seele beginnt zu fliegen und Du wirst wieder zum Kind:

voller Vertrauen und Lebensfreude bei gleichzeitiger Empfindung Deiner Tiefe.

Im Spiral Dance ist die Verbindung von Himmel und Erde sehr direkt erfahrbar.

N O   D I M E N S I O N S

Die  NO DIMENSIONS ist eine Bewegungsmeditation in alle 4 Himmelsrichtungen. Sie ist eine durch Musik begleitete, kraftvolle Meditation und eignet sich hervorragend die eigene Lebensenergie im Hara zu zentrieren. Sie basiert auf einer alten Sufi Bewegungstechnik, die es ermöglicht, Bewusstsein mit Hilfe der Atmung in den Körper zu integrieren, bestehend aus drei unterschiedlichen Bewegungsphasen: 


1. Tai Chi ähnliche Bewegungsform in die vier verschiedenen Himmelsrichtungen

2. Sufi Whirling (Tanz um Deine innere Mitte)

3. Ruhephase

 

 1997 in Prag: ein wunderschöner Auftritt mit ca. 20 "bunten Blumen".

 

Ishq`Allah heißt Liebe mit totaler Intensität an die Existenz und ist mein Sufi Name
Ishq`Allah heißt Liebe mit totaler Intensität an die Existenz und ist mein Sufi Name

Sufimeditationen 

 

No Dimensions

 

Whirling

 

Sikhrn - Atemübungen

 

Gibberisch

 

Lathihan

 

 

 

SIKHRN

Die wesentliche Übung im Sufismus ist 'Dhikr', was Erinnerung bedeutet - Gedenken Gottes, der Quelle und des Ziels aller Wesen, Erinnerung an unser wahres Zuhause, das gemeinsame Gottgedenken mit Sufi-Mantras. Dieses Gedenken wird auf rituelle Weise praktiziert in der Anrufung göttlicher Namen und besonders in der Rezitation "La ilaha illa 'llah" – "Es gibt keine Gottheit außer dem einen Gott". Diese Rezitation erinnert uns daran, daß all unsere subjektiven Konzepte hinsichtlich unserer selbst, hinsichtlich der Natur des Universums, relativ sind. Die eine Realität schließt all solche relativen Begriffsbildungen mit ein, aber sie übersteigt sie zugleich und läßt sie hinter sich zurück. Das ist es, was als 'Allah' bezeichnet wird, die eine Wirklichkeit, das wahre Wesen, das Absolute.

Dieses Eine Wesen wird in Erinnerung gerufen durch Akte der Rezitation – wiederholte Rezitation verbunden mit Bewegung, mit Koordination des Atems, manchmal mit Visualisierung, unter Verwendung dieses Sprechgesangs "La ilaha illa 'llah" und Varianten davon sowie anderen Anrufungen des Göttlichen.

 

Auf der ersten Stufe rezitiert man den Namen Gottes mit der Stimme, aber der Geist mag dabei abwesend sein, das Herz ist vielleicht nicht eingestimmt. Auf der zweiten Stufe – wenn man an der Übung festhält – mag man das Stadium erreichen, wo die stimmliche Rezitation weitergeht, der Geist sich zu konzentrieren beginnt und auch das Herz allmählich in Einstimmung gelangt. Auf der dritten Stufe gibt es vollkommene Symmetrie. Die Stimme rezitiert. Der Geist ist konzentriert. Das Herz ist eingestimmt. Die Übung geschieht in Einheit. Auf der vierten Stufe gibt man die stimmliche Übung auf. Man kehrt in die Routine des täglichen Lebens zurück, aber das Herz macht den Dhikr weiter, verweilt im Gedenken.

 

Es ist von höchster Wichtigkeit, eine direkte Beziehung zu einem spirituellen Wegbegleiter zu haben, denn der Pfad eines jeden von uns ist charakteristisch für eben diese Person. Wir beginnen mit unserer eigenen Konditionierung, die bei jedem von uns anders ist, und das ist der Ort auf dem Weg, von dem aus wir uns einschiffen. Die Probleme, die auftauchen, wenn wir den Pfad beschreiten, gehören zu ihm. Sie sind die Substanz des Weges selbst. Der Pfad existiert nicht außerhalb von uns. Er existiert in uns. Und den ganzen Weg entlang sind all die Widerstände, all die Ängste, all die Gefühle von Unzulänglichkeit, all das Begehren nicht etwas, das dem Pfad äußerlich wäre. Sie sind die pure Substanz der Arbeit. Wie wir mit dem arbeiten, was durch das Selbst hindurch kommt – das ist die Substanz des spirituellen Pfades.

 

Nach Meinung der Anhänger des universellen Sufismus existiert diese Form der Mystik schon seit Bestehen der Menschheit und ihn als eine weltumspannende Bewegung mit einer alle Religionen integrierenden Heilsbotschaft betrachten.


GIBBERISCH

Gibberisch führt zur Befreiung der Stimme und Deines Verstandes (no mind).  Es ist ein Gebrabbel von scheinbar sinnlosen Wortfetzten, die keine inhaltliche Aussage haben. 


LATHIHAN

Lathihan ist eine sehr ruhige Bewegungsmeditation, eine spirituelle Praktik, bei der ich Bewegung nicht ausführe, sondern lediglich zulasse. Ich horche tief in meinen Körper hinein und achte auf seine feinen, subtilen Regungen. Ich erspüre, begrüße und ermutige sie, gebe ihnen freien Raum um aufzusteigen und sich auszubreiten. Ich folge dem, was kommt. Ich tue nichts, es geschieht. Bleibe ich bereit und rezeptiv, wird mein Körper schließlich erfaßt werden von spontanen, unwillkürlichen, meist weichen und anmutigen Bewegungsabläufen. Diese sind weder zweckorientert noch vorhersagbar, sie führen nirgendwo hin. Sie sind bloßer Ausdruck der universellen Lebensenergie, der Urkraft allen Seins, die mich durchdringt und der ich mich hier nun in Dankbarkeit und Demut, voll Vertrauen und Verwunderung, mit Liebe und Lust hingebe.


GURDJIEFFS MOVEMENTS

Eine Gurdjieff Bewegung besteht aus mehreren im Grunde einfachen, oft aber ungewohnten Bewegungsabläufen der einzelnen Körperteile - Füsse, Arme, Kopf, Rumpf etc. Im Zusammenspiel erbgeben sie ein teilweise komplexes und meist wunderschönes Bild und stellen den Tanzenden vor eine große Herausforderung.

 

Die Movements dienen in erster Linie der

 

* Schulung der Aufmerksamkeit

* Erhöhung des Bewußtseins

* Koordination des Körpers

* Balance von Denken, Fühlen, Handeln sowie der harnonischen Entwicklung    

   des Menschen


WAS IST SUFISMUS?

Der Sufismus beruht auf die unmittelbaren Gotteserfahrungen vieler Mystiker. Es ist eine Art religiöse Philosophie, die sich sowohl an den Verstand als auch an das Herz wendet. Zugleich und vor allem ist er ein individueller Übungsweg zu geistigem Wachstum. Eintauchen in die Gedanken der großen Mystiker, verschiedene Atemübungen, vor allem aber ein reicher Schatz an (teilweise individuell gegebenen) Meditationsformen. Sein Wesenskern ist die Vorstellung von der Einheit alles Seienden, d. h. von einem einzigen zugleich transzendenten und immanenten Gott, der sich in allem, was es in der Welt gibt, manifestiert, "Allah". Im Sufismus begegnet uns die Erkenntnis dessen, dass wir das, wonach sich unsere Seele sehnt, im Grunde in uns selbst tragen. Dieser universale Sufismus verkündet die Göttlichkeit jeder menschlichen Seele und betont den gemeinsamen Ursprung und die einheitliche Essenz der Religionen. Er lehrt, dass die Welt viel reichhaltiger ist und dass es in der Vielfalt der Erscheinungen viel mehr Zusammenhänge gibt, als wir gewöhnlich wahrnehmen. Dabei ist wichtig, alles aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten zu können und die Einheit der Gegensätze zu erkennen. Es gibt weder Dogmen und Vorschriften noch Autoritätsgläubigkeit. Die Freiheit des Einzelnen wird gewürdigt - dies auch im Sinne einer Ermunterung, dass man sich innerlich von seinen Lebensumständen, Begierden und Ängsten befreien kann.

 

Seine  Wurzeln reichen weit zurück und es gab u. a. Einflüsse der griechischen Philosophie, des Buddhismus und des Christentums. Im Mittelalter haben sich die orientalischen Mystiker, die man Sufis oder Derwische nannte, teilweise am Koran orientiert, standen aber oft im Gegensatz zur herrschenden islamischen Orthodoxie und mussten dafür nicht selten ihr Leben hingeben.

 

Im Jahre 1910 kam der angesehene indische Sufi und Musiker Pir-o-Murshid Hazrat Inayat Khan (1882 - 1927) in den Westen, um den ersten Sufi-Orden in Europa und Amerika zu gründen. Die Lehre Hazrat Inayat Khans will dazu befähigen, dass wir aus dem mittelmäßigen Denken heraus zu einem erweiterten Bewusstsein hin erwachen und uns unserer göttlichen Erbschaft gewahr werden, d. h. die in uns schlummernden göttlichen Qualitäten entdecken und fördern. Wir sollten in ständiger Gegenwart Gottes leben, um unser Leben besser zu verstehen und zu meistern und mehr Liebesfähigkeit zu entwickeln. 

 

Hazrat Inayat Khans Sohn und Nachfolger, der studierte Philosoph, Musiker und Psychologe Pir Vilayat Inayat Khan (geb. 1916), entwickelt den Orden ebenfalls kreativ weiter. Pir Vilayats ausgeprägtes Interesse für andere geistige Traditionen führte zu sehr intensiven und fruchtbaren interreligiösen Kontakten. Interessante und recht wesentliche Hilfen sind moderne Physik, moderne Naturphilosophie und Jungsche Psychologie, die Pir Vilayat gern zur Veranschaulichung sufischer Einsichten heranzieht. In solcher Aufgeschlossenheit, dem Einbeziehen neuer, den Zielen der Erweckung und Meisterschaft dienlicher Themen, Sichtweisen und Praktiken sowie in der schon erwähnten Freiheit von Dogmen zeigt dieser moderne Sufismus eine auffällige Dynamik und Frische. Er mahnt ein holistisches (ganzheitliches) Denken an und möchte, nach Hazrat Inayat Khan, "das Bewusstsein der Menschheit ... für die göttliche Bestimmung des Menschen" wecken. Dadurch eignet sich diese "befreite Spiritualität" (Pir Vilayat) als universale geistige Botschaft für alle Menschen der Gegenwart und kommender Zeiten. Eine von Hazrat Inayat Khan eingeführte Neuerung ist der "universelle Gottesdienst" mit Lesungen aus den heiligen Schriften und geistlicher Musik der großen Religionen.

 

Osho empfand  eine große Liebe für die Sufimystik. In vielen „lectures“, besonders in den ersten Jahren, bezieht er sich ausgiebig auf die Philosophie und die Mystiker der Sufis. Es gibt ganze Kassettenreihen und zahlreiche Bücher. Viele Elemente aus den Meditationsformen der Sufis sind in die Oshomeditationen eingebunden wie zum Beispiel das „Whirling“, „Gibberisch“, "No Dimension", "No Mind", "Lathihan" und die "Kundalini" und „Dynamische“ Meditation.